Angelus Silesius
1624–1677 · 2 Werke in der Bibliothek
Angelus Silesius (eigentlich Johannes Scheffler, 1624-1677) war ein schlesischer Dichter und Mystiker aus Breslau. Er konvertierte 1653 vom Luthertum zum Katholizismus und nahm dabei seinen Dichternamen an.
Sein Hauptwerk "Cherubinischer Wandersmann" (1657) enthält über 1600 mystische Epigramme und Sinnsprüche, die zu den bedeutendsten Zeugnissen der barocken Mystik zählen. Die paradoxen Verse kreisen um das Verhältnis von Gott und Seele. Auch seine geistlichen Lieder, darunter "Mir nach, spricht Christus, unser Held", werden bis heute gesungen. Silesius wurde später katholischer Priester und polemisierte gegen seine frühere Konfession.
Autorenbild und Kurzeinordnung sind mit KI erstellt.
- Lebensdaten:
- 1624–1677
- Herkunft:
- Polen (damals: Heiliges Römisches Reich)
- In der Bibliothek:
- 2 Werke
Werke
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